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Informationen
und News zum Thema Herzinfarkt (Myokardinfarkt) -
Vorbeugung, Prophylaxe und Therapie
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Bluthochdruck
Behandlung und Herzinfarkt-Risiko
Zu
welcher Tageszeit sollten blutdrucksenkende Medikamente
eingenommen werden? Eine Forschergruppe ging nun dieser
Frage nach und fand heraus, dass die Einnahme vor
dem zu Bett gehen das Herzinfarkt-Risiko senkt. mehr
lesen
Quelle: J Am Soc Nephrol. 2011
Dec;22(12):2313-21. Epub 2011 Oct 24. (Original) PMID:22025630
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Niedrige Vitamin-D-Blutspiegel
sind ein unabhängiger Risikofaktor für Herz-Kreislaufkrankheiten
wie Herzinfarkt und Schlaganfall.
In der hier vorgestellten Untersuchung zeigte sich,
dass die medikamentöse Erhöhung niedriger
Vitamin-D-Blutkonzentrationen in erstaunlich kurzer
Zeit zu einem besseren Blutfluss sorgte. mehr
lesen
Quelle:
J Am Coll Cardiol. 2011 Jul 5;58(2):186-92.
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Hypertonie als Risikofaktor
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Bluthochdruck-Behandlung mit
salzarmer Ernährung in der Kritik
Ein
erhöhter Blutdruck gilt
seit Jahrzehnten als eine der Hauptursachen für Herzinfarkt
und Schlaganfall sowie ein hohes Sterberisiko. Daher
werden Jahr für Jahr weltweit im Zuge einer Herzinfarkt-Prophylaxe
Milliarden ausgegeben, um den Bluthochdruck medikamentös,
bzw. durch zm Teil drastische Änderungen der
Lebensführung abzusenken. Dazu gehört auch eine
kochsalzarme Ernährung,
die bei einigen Menschen die Lebensqualität nicht
unerheblich mindern kann. Doch jetzt nährt eine
wissenschaftliche Langzeitstudie den dringenden Verdacht,
dass eine
kochsalzarme Diät das
Herzinfarkt- und
Sterberisiko nicht senkt,
sondern möglicherweise sogar drastisch erhöht. Weitere
vorurteilsfreie Forschung ist nun dringend erforderlich.
mehr lesen
Quelle: Abstract einer
im Fachjournal JAMA publizierten Langzeitstudie
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Cochrane
Studienauswertung: Herzinfarkt Prophylaxe
Eine blutfettsenkende
Statintherapie ist nur im Rahmen der Sekundärprophylaxe
sinnvoll.
mehr lesen
Quelle: Cochrane
Database of Systematic Reviews 2011, Issue 1. Art.
No.: CD004816. DOI: 10.1002/14651858.CD004816.pub4
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Herzinfarkt- und Schlaganfall-Vorbeugung
mit Vitamin-B und Omega-3-Fettsäure:
Die routinemäßige Gabe von B-Vitaminen
und Omega-3-Fettsäuren ist nach einem bereits
durchgemachten Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht
in der Lage das Risiko für weitere schwere
Herz-Kreislauferkrankungen deutlich zu senken. Zu
diesem enttäuschenden Ergebnis kam eine französische
Forschergruppe der Universität Paris, Frankreich.
mehr
Quelle:
Presse-Information MEDLINE Abstract Fachblatt
British Medical Journal
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Herzinfarkt- und Schlaganfall-Vorbeugung
mit Vitamin-B und Omega-3-Fettsäure:
Die routinemäßige Gabe von B-Vitaminen
und Omega-3-Fettsäuren ist nach einem bereits
durchgemachten Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht
in der Lage das Risiko für weitere schwere
Herz-Kreislauferkrankungen deutlich zu senken. Zu
diesem enttäuschenden Ergebnis kam eine französische
Forschergruppe der Universität Paris, Frankreich.
mehr
Quelle:
Presse-Information MEDLINE Abstract Fachblatt
British Medical Journal
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Hypercholesterinämie und erhöhtes
Herzinfarkt-Risiko: wird der Wirkstoff Anacetrapid
endlich den sehnsüchtig erwarteten Therapie-Durchbruch
bringen?
Jetzt wurde eine Studie vorgestellt, bei der
es mit dem neuen Wirkstoff gelungen ist die LDL-Werte
deutlich zu senken und gleichzeitig die HDL-Werte
ebenso deutlich zu erhöhen. Die Studie liefert
auch insofern ermutigende Daten, als die befürchteten
Nebenwirkungen wie vermehrte Herzinfarkte und/oder
ein erhöhtes Sterberisiko ausblieben. mehr
Quelle:
Cannon CP et al. Safety of anacetrapib in patients
with or at high risk for coronary heart disease. N
Engl J Med
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Herzinfarkt-Prophylaxe: Intensivierte
Absenkung der LDL-Cholesterin-Serum-Konzentration
- hilft viel auch wirklich viel?
Es ist unbestritten, dass die Absenkung der bei
einem Individuum im Serum vorgefundenen LDL-Cholesterin-Konzentration
in vielen Fällen das Risiko für Schlaganfall
und Herzinfarkt absenkt. Bisher ist aber wenig darüber
bekannt, ob eine besonders intensive Therapie -und
die sich daraus ergebende starke Absenkung der LDL-Konzentration
-die Herz-Kreislaufsterblichkeit weiter absenkt als
dies mit der üblichen Standard-Statin-Therapie
möglich ist. mehr
Quelle:
Efficacy and safety of more intensive lowering of
LDL cholesterol: a meta-analysis of data from 170
000 participants in 26 randomised trials. Lancet.
2010 Nov 8. (Review)
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Behandlung der Herzmuskelschwäche
(Herzinsuffizienz) :
Die Herzmuskelschwäche wird in der breiten Öffentlichkeit
in ihrer Bedeutung als "Volkskrankheit"
stark unterschätzt. Ein praktisches Problem liegt
derzeit noch darin begründet, dass Diagnose- und
Therapiefortschritte nur unvollständig und sehr langsam
Einzug in die ärztliche Alltagspraxis nehmen. Viele
Ärzte wenden noch Diagnose- und Therapieverfahren
an, die längst nicht mehr zeitgemäß sind.
Aus diesem Grund hat das renommierte Fachblatt BMJ
(British Medical Journal) kürzlich mehrere Artikel
publiziert, die den mit Herzinsuffizienz befassten
Ärzten Ratschläge in Form von Leitlinien an die Hand
gibt, die eine optimierte Behandlung ermöglichen.
mehr
Quelle:
Presse-Information Abstract Fachblatt British Medical
Journal
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Statine enttäuschen: Die Blutfettsenker
sind im Zuge der sog. "Primär-Prophylaxe"
bei Risikopatienten nicht in der Lage, das Auftreten
eines ersten Herzinfarkts zu verhindern, bzw. das
allgemeine Sterberisiko zu senken. mehr
Quelle: MEDLINE Abstract eines
im Fachblatt Archives
of Internal Medicine veröffentlichten
Artikels
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Cholesterin-Panik:
mäßiger Eierkonsum erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko
offenbar nicht. Bei besonders gesundheitsbewussten
Menschen gelten Eier schon seit langer Zeit als gefährliche
"Cholesterin-Schleuder" und werden daher
von diesen völlig aus der Diät verbannt. Dabei scheint
es sich aber um eine übertriebene Schutz-Maßnahme
zu handeln, die möglicherweise nur bei Zuckerkranken
Sinn macht.
mehr
Quelle:
Abstract Fachblatt American Journal of Clinical Nutrition
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Obst ist nicht durch Tabletten
zu ersetzen:
Multivitamin-Tabletten
können eventuell sogar das Sterberisiko erhöhen:
Antioxydatien wie die Vitamine A, Beta-Karotin, C
, E und Selen werden weltweit von Millionen von Menschen
in der Hoffnung eingenommen mit dieser Maßnahme ihre
Gesundheit zu verbessern, bzw. ihr Leben zu verlängern.
Jetzt bewies eine in Dänemark und Italien erarbeitete
Studie , dass diese weit verbreiteten Hoffnungen offenbar
auf unbegründeten Vorurteilen basieren und somit nicht
berechtigt sind. Ganz im Gegenteil.
mehr
Quelle: Abstract
und im Fachblatt Journal of
the American Medical Association (JAMA)
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Herzinfarkt
Prophylaxe: Ist ASS (ASS=
Azetylsalizylsäure) doch nicht für die Herzinfarkt-Vorbeugung
geeignet? In den Jahren 2000-2003 erlitten in Finnland
33.309 Personen einem ersten Herzinfarkt. Jetzt zeigt
eine wissenschaftliche Analyse dieser Patientengruppe,
dass die Einnahme von Medikamenten, die wie das Aspirin
zur Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (=
NSAR) gehören, wider Erwarten nicht vor Herzinfarkten
schützt.
mehr
Quelle: Abstract
European Heart Journal
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Jeder
Kontakt zu Tabakrauch
erhöht das Herzinfarktrisiko
Eine weltweit in 52 Ländern durchgeführte Studie erbrachte
den Beweis dafür, daß jeder Kontakt mit Tabakrauch
das Risiko für Herzinfarkte stark erhöht. Das gilt
beispielsweise auch für die Nutzung von Wasserpfeifen
sowie für Passivrauchen.
Die Wissenschaftler konnten beweisen, daß das Herzinfarktrisiko
direkt abhängig ist von der Zahl der täglich gerauchten
Zigaretten.
mehr
Quelle:
Presse-Information Fachblatt The Lancet
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Herzinfarkt
Prophylaxe und
Statine: Zum Kosten-Nutzen-Verhältnis
von Cholesterinsenkern in der kardialen Prävention
und über den Umgang mit Zahlen in den großen Lipidstudien.
von Dr. med. Karlheinz Bayer
mehr
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Herzinfarkt
Prophylaxe: Überlegungen
zur Statistik in der Heart Protection Study (HPS)
- Nachrechnen ist angezeigt !
von Dr. med. Karlheinz Bayer
mehr
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Diskussionspapier
zu „a strategy
to reduce cardiovascular disease by more than 80%“
aus dem BMJ
von Dr. med. Karlheinz Bayer
mehr
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Erster
Herzstimulator mit von außen aufladbarem Akku implantiert
Den weltweit ersten Herstimulator
mit einem Akku, der per Induktion von außen wieder
aufladbar ist, haben die Ärzte der RUB-Klinik für
Kardiologie in den BG-Kliniken Bergmannsheil am 24.
März 2004 im Rahmen einer internationalen Studie implantiert.
Die Patienten schlüpfen alle zwei Wochen für zwei
Stunden in eine Ladejacke. Weitere Studienteilnehmer
werden noch gesucht.
mehr
Quelle: RUB-Klinik
für Kardiologie in den BG-Kliniken Bergmannsheil
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Die
antioxydativ wirkenden
Vitamine A und E
können Herzerkrankungen doch nicht verhindern
Die angesehene Medizin-Fachzeitung
The Lancet räumt jetzt mit einem weiteren weit
verbreiteten Vorurteil auf, das besagte, dass die
antioxydativ wirkenden Vitamine A und E die Entwicklung
einer Arteriosklerose verlangsamen und so der Entstehung
von Herzinfarkten vorbeugen.
mehr
Quelle:
Presse-Information Fachblatt The Lancet
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Herzinfarkt
Vorbeugung:
Eine aus verschiedenen
Wirkstoffen zusammengesetzte "Polypill"
bzw. "Multipill" könnte nach Meinung hochrangiger
medizinischer Experten die Zahl der Herzinfarkte
und Schlaganfälle um über 80% vermindern.
mehr
Quelle:
Presse-Information Fachblatt British Medical Journal
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